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Die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat den 20. Parteitag in Dresden mit einer Grundsatzrede eröffnet. Vor den etwa 1000 Delegierten bezeichnete sie das vorzeitige Ende von Rot-Grün als „größten Erfolg der letzten zwei Jahre seit dem Düsseldorfer Parteitag“. Einen besseren Dienst habe Rot-Grün „unserem Land nicht erweisen können“, fügte die Kanzlerin unter dem Beifall der Delegierten hinzu. In den ersten zwölf Monaten habe die Große Koalition mehr erreicht als manche Vorgängerregierung in Jahren.
Generalsekretär Ronald Pofalla hat seine Partei aufgefordert, selbstbewusster für die eigenen Werte zu werben. „Wir sollten für unsere Grundüberzeugungen einstehen“, sagte Pofalla in seinem Bericht, in dem er zugleich eine Zwischenbilanz der Arbeit der Grundsatzprogramm-Kommission zog. Das christliche Menschenbild sei und bleibe der zentrale Orientierungspunkt der CDU, aus dem sich die Grundwerte der Partei ableiteten.
In einer kämpferischen Rede hob Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Erfolge der unionsgeführten Bundesregierung hervor. Nach nur 12 Monaten habe sich ein Satz bewahrheitet, den die CDU in vielen Wahlkämpfen wiederholten habe: Wo die Union regiert, geht es den Menschen besser. Es werde wieder in den Standort Deutschland investiert. Jeden Tag entstünden 1000 neue Arbeitsplätze. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung werde Anfang 2007 um 2,3 Prozent gesenkt.
Mit der Diskussion über bessere Bildungschancen für Kinder hat die CDU am Dienstag ihren Bundesparteitag in Dresden fortgesetzt. Den Delegierten lag am zweiten und letzten Tag ihres Treffens der Leitantrag „Klein und einzigartig – auf den Anfang kommt es an! Bildungschancen fördern, Erziehung stärken“ zur Beschlussfassung vor. Zu Beginn ihrer Rede forderte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen mehr Mut zu Kindern in unserem Land.
Ein klares Signal für eine Weiterentwicklung der sozialen Partnerschaft ist von der Verabschiedung des Leitantrags „Soziale Kapitalpartnerschaft - für mehr Arbeitnehmerbeteiligung an Gewinn und Kapital“ ausgegangen. Karl-Josef Laumann trat in seiner Rede dafür ein, Arbeitnehmer „stärker an dem zu beteiligen, was in unserem Land erwirtschaftet wird“. Die Mitarbeiterbeteiligung erhöhe das Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Mit der Diskussion über bessere Bildungschancen für Kinder hat die CDU am Dienstag ihren Bundesparteitag in Dresden fortgesetzt. Den Delegierten lag am zweiten und letzten Tag ihres Treffens der Leitantrag „Klein und einzigartig – auf den Anfang kommt es an! Bildungschancen fördern, Erziehung stärken“ zur Beschlussfassung vor. Zu Beginn ihrer Rede forderte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen mehr Mut zu Kindern in unserem Land.
Kurz vor Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft und des G-8-Vorsitzes hat die CDU ihre außen- und sicherheitspolitischen Positionen neu bestimmt. Einstimmig votierten die Parteitags-Delegierten am Montagabend für den Antrag des Bundesvorstands „Deutschlands Verantwortung und Interessen in Europa und der Welt wahrnehmen“. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Peter Hintze, betonte, dass die CDU wie keine andere politische Kraft die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik bestimmt habe.
Der ausscheidende Bundesschatzmeister, Wolfgang Peiner, erinnerte bei der Vorstellung der Rechenschaftsberichte für 2003 und 2004 noch einmal an die Ausgangslage der Bundesfinanzen im Jahr 2000. Damals sei die Bundespartei strukturell überschuldet gewesen und habe keine finanziellen Reserven für Wahlkämpfe gehabt.